Das Fegefeuer von Jeanette Beuvois

Hintergrund:

Das Fegefeuer von Jeanette Beuvois hat seinen Ursprung in dem kurzen, brutalen, perversen Leben einer jungen Sklavin der Sexindustrie aus Avignon.

1973 geboren, wuchs Jeanette in einem extrem aggressiven und zerstrittenen Zuhause auf. Aber während Jeanettes Mutter sie mit schlimmster Verachtung behandelte, hatte ihr Vater nichts als Liebe für das junge Mädchen. Wie die Jahre vergingen und ihre Eltern immer mehr stritten, fand sich Jeanettes Vater zu der einzigen Frau hingezogen, die ihn liebte: Seine Tochter. Eine Liebe, die Jeanette erwiderte.

Wie sich ihr inzestuöses Leben weiterentwickelte, fiel auch Jeanettes Mutter auf, und sie drohte, zur Polizei zu gehen und sie wegen Inzest und sexuellem Missbrauch anzuzeigen. Jeanette und ihr Vater töteten ihre Mutter ohne große Diskussion. Jeanette war damals 16. Zwar wurden sie und ihr Vater nie nach dem Verschwinden von Madame Beuvois gefragt, aber das Mädchen und ihr Vater lebten sich immer weiter auseinander, als ihr Vater paranoid wurde. Als Jeanette 17 wurde, beging ihr Vater Selbstmord und hinterließ eine Nachricht, die sagte: "Möge mein Opfer deine Seele befreien."

Stattdessen fing Jeanette an, immer tiefer in Verzweiflung und Drogenmissbrauch zu versinken, als sie versuchte, ihrer Verlorenheit und Konfusion zu entkommen. Ihr Dealer, der ihr jugendliches gutes Aussehen bemerkte, verkaufte sie an einen skrupellosen Hardcore-Pornoproduzenten. Gruppensex mit fünf Männern, "Golden Showers" und sogar Sodomie wurden ein Teil ihres Lebens. Jeanette tat am Ende absolut alles für die nächste Ration Drogen. Wie am Ende ihr Aussehen von den Anstrengungen des Porno-Drehens und ihrem wachsenden Heroin- und Kokainkonsum zu sehr mitgenommen war, machte sie in einem letzten Film mit. Einem Snuff-Porno-Streifen. Während sie von zwei Männern durchgefickt wurde, drückte ihr ein dritter ein Kissen aufs Gesicht. Sie bemerkte es kaum. Die Nephariten kamen nur wenig später...

Beschreibung des Fegefeuers:

Jeanettes Fegefeuer ist ein monströses Spiegelbild ihres Lebens. Genauso wie Jeanettes Leben zum Schluss nur noch aus Sex und Drogen bestand, gilt dies auch für ihr Fegefeuer. Es besteht nur aus einem Raum mit einer Matratze. Die Wände sind mit Szenen von Jeanettes inzestuösen Geschlechtsakten bedeckt, die als Poster, Schnappschüsse und sogar in Fernsehbildschirmen dargestellt sind.

Der ganze Boden des Raums (über und unter der Oberfläche) besteht aus einem See aus gebrauchten Nadeln (immer noch mit Spuren von Heroin), Silberlöffeln, Spiegeln, und anderem Kokain- und Heroinzubehör. Jeder, der versucht, den Raum zu durchqueren, wird sich seine Füße millionenfach aufschneiden und zerstechen, während sein Körper langsam anfängt, in dieser schrecklichen Mischung zu versinken. Nur die Väter sind immun gegen diesen Effekt.

Die Väter sind eine unendliche Menge von Männern in allen Farben und Gestalten, manchmal sogar der von Pferden und Hunden. Das einzige, was sie alle miteinander gemeinsam haben, ist, dass jeder von ihnen das lächelnde Gesicht von Jeanettes Vater hat (egal welche Farbe und Gestalt der Mann oder das Tier hat, das es trägt, das Gesicht ist exakt identisch mit dem von Monsieur Beuvois). Außerdem ist der Penis von jedem mit Nägeln, Rasierklingen und beweglichen Zähnen von einer Kettensäge besetzt. Keiner von den Vätern macht irgendein Geräusch, sie lächeln nur befriedigt, während sie ihre Penisse an Jeanettes Körper entlangreiben (und so ihre Haut aufreißen) und jede Öffnung von ihr brutal vergewaltigen.

Jeanette selbst ist an der Schwelle des totalen Wahnsinns angelangt. Sie kann sich nur auf der Oberfläche von ihrem riesigen Bett frei bewegen, weil sie nicht den See von Heroin-Nadeln (so scharfgefeilt, dass sie perfekt schneiden) und Kokain-"Strohhalmen" durchqueren will. Die Frau ist nur noch ein Bild des Schreckens, ihre Haut ist von Narben übersät, auf denen noch andere Narben sitzen, ihre Kopfhaut ist so schwer verwundet, dass ihr Haar nicht mehr nachwachsen kann. Ihr Körper ist von menschlichen und tierischen Exkrementen bedeckt. Ihre Lippen sind abgeschnitten worden, und ihr Mund ist nur noch ein blutendes, zerrissenes Loch. Nur ihre Augen scheinen unberührt, aber in ihnen spiegelt sich eine Ewigkeit von Qual und Schmerz. Aber egal, wie schwer sie verwundet ist, sie stirbt nicht, und die Wunden verheilen.

Etwas weiter entfernt sitzt Madame Beuvois auf einem Regiestuhl, sagt den Vätern Bescheid, wenn sie dran sind, und erteilt Anweisungen, die sie zu erfüllen haben. Links von ihr strahlt das gleißende Licht von einer Kamera, die Jeanettes Erniedrigungen aufzeichnet. Während die Väter weitermachen, wird Madame Beuvois ihre Tochter mit Beschimpfungen und Drohungen überschütten. In dem hellstrahlenden Licht der Kamera erscheint Madame Beuvois wie ein engelhaftes Wesen oder die Manifestation einer Gottheit.

Es gibt einen Weg, wie Jeanette diesem Alptraum entkommen kann. Sollte Jeanette jemals das Bett verlassen, den See aus benutzten Junkie-Utensilien zu ignorieren und die Befehle ihrer Mutter, ans Set zurückzukehren, überhören, wird Jeanette ihre Vergangenheit überwunden haben und bereit für die Wiedergeburt sein, und ihr voriges Leben ist vergessen und vorbei.

Original von Shelby Babb, Übersetzung von Max Sinister

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